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Bayerisches Zentrum für Angewandte Energieforschung e.V. (ZAE Bayern)
Magdalene-Schoch-Str. 3
97074 Würzburg
Tel.: 0931/70564-0
Fax: 0931/70564-64-600

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Bayerisches Zentrum für Angewandte Energieforschung e.V. (ZAE Bayern)

Organisation Zielgruppen Leistungsangebot
 

Organisation

Aufgaben und Ziele

Die Erschließung und nachhaltige Nutzung von Energiequellen hat große Bedeutung für jetzige und kommende Generationen. Das ZAE Bayern widmet sich daher der angewandten Energieforschung in den Bereichen rationelle Energienutzung, regenerative Energiequellen und Energiespeichern. Für Industriepartner stellt das ZAE Bayern Know-how und Forschungsleistung zur Verfügung, um innovative, wirtschaftliche und ökologisch sinnvolle Techniken und Produkte zu realisieren.

Unser Profil

Das ZAE Bayern ist ein außeruniversitäres Forschungsinstitut für angewandte Energieforschung mit ca. 170 Mitarbeitern, das vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie institutionell gefördert wird. Wir bieten unseren Kunden komplette Innovationspakete im Bereich effizienter und nachhaltiger Energiesysteme an und sind mit unseren zwei Hauptstandorten in Garching bei München und Würzburg sowie weiteren zwei Außenstellen in Hof und Nürnberg bayernweit präsent. Seit über 25 Jahren besteht das ZAE Bayern als eingetragener Verein. Im Dezember 1991 setzten sich die Gründungsmitglieder zum Ziel, die Energieforschung zu fördern sowie Aus-, Fort- und Weiterbildung, Beratung, Information und Dokumentation auf allen Gebieten zu betreiben, die für die Energietechnik sowie die sich mit ihr befassenden Wissenschaften bedeutsam sind. Bis heute hat sich das ZAE Bayern zu einem national und international anerkannten Forschungsinstitut entwickelt. Hierzu leisten unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die als Wissenschaftler, technisches Personal, Verwaltungsangestellte und Studenten tätig sind, einen entscheidenden Beitrag.

Unsere Kompetenzen

In seinen Kompetenzbereichen Erneuerbare Energie, Energiespeicherung und Energieeffizienz verbindet das ZAE Bayern in einem interdisziplinären Forschungsansatz Materialforschung, Komponentenentwicklung und Systemoptimierung zu einer lückenlosen Wertschöpfungskette. Die Forscher am ZAE Bayern arbeiten dabei an der Schnittstelle zwischen Grundlagenforschung und angewandter Industrieforschung und befassen sich u. a. mit Nanomaterialien, thermischen und elektrochemischen Energiespeichern, energieeffizienten Prozessen, der Integration Erneuerbarer Energien, energieoptimierten Gebäuden und Stadtquartieren, Smart Grids und sektorenübergreifenden Energiesystemen (Strom und Wärme/Kälte).

Unser Ziel

Ziel des ZAE Bayern ist es, eine möglichst CO2-neutrale Energiever-sorgung durch den synergetischen Einsatz von Erneuerbaren Energien und Energieeffizienztechnologien zu realisieren. Unser Institut führt dazu eine große Zahl von Forschungsprojekten mit der Industrie, vom KMU bis zum Großkonzern, sowie mit universitären und außeruniversitären Forschungs-partnern durch. Hierbei steht die praktische Anwendung wissenschaftlicher Erkenntnisse im Zentrum. Als Bindeglied zwischen den Projektpartnern vernetzt das ZAE Bayern die thematischen Schwerpunkte innerhalb der Wertschöpfungskette, so dass wertvolle Lösungen zur Steigerung der Energieeffizienz und zum verstärkten Einsatz erneuerbarer Energien entstehen. Dazu werden zahlreiche Projekte am Institut auch standortüber-greifend bearbeitet und profitieren somit von der Verzahnung der Kompe-tenzen der einzelnen Arbeitsgruppen des ZAE Bayern.

Die Arbeitsstruktur des ZAE Bayerns gestaltet sich flexibel: Je nach Aufgabenstellung werden individuell und fachorientiert Projektgruppen eingerichtet, in denen die ZAE-Experten mit den F&E-Partnern, z.B. aus der Industrie, kooperieren. Das ZAE Bayern initiiert, bearbeitet und koordiniert öffentlich geförderte Projekte wie z.B.

  • Effiziente Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung (BMWi)
  • Solares Heizen und Kühlen mit kompakter Absorptionskälteanlage und Latentwärmespeicher (BMU)
  • Industrielle Abwärmenutzung durch thermische Energiespeicher (BMWi)
  • VIG - Vakuum-Isolier-Glas (BMWi)
  • Aerogel-basierte Superisolationen für Gebäude (EU)
  • Betriebsoptimierung, Monitoring, Entwicklung von interdisziplinären Steuerungs- und Regelungskonzepten am Energy Efficiency Center siehe auch www.energy-efficiency-center.de

Eine wichtige Voraussetzung für die erfolgreiche F&E-Arbeit des Instituts ist die Grundförderung durch das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie. Seit der Gründung des ZAE Bayern Ende 1991 wuchs der jährliche Haushalt des Forschungsinstitutes auf ca. 12 Mio. Euro.

Arbeitsschwerpunkte

  • Umwelt und Energie in der EU (Politik, Programme)
  • Forschungs- und Technologieförderung der EU
  • Grenzüberschreitender Technologie-Transfer und Technologie-Kooperationen
 

Zielgruppen

Privatwirtschaftlicher Sektor

Nach Art

  • Industrie / Produzierendes Gewerbe
  • HighTech- und Software-Unternehmen
  • Dienstleistungssektor
  • Beratende und freie Berufe

Nach Größe

  • Unternehmen ab 250 Mitarbeiter
  • Kleine und mittlere Unternehmen bis 249 Mitarbeiter
  • Jungunternehmen und Existenzgründer
Öffentlicher und privater Sektor
  • Außeruniversitäre Forschungseinrichtungen
  • Universitäre Forschungseinrichtungen
  • Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften
  • Politische Gremien und Institutionen
  • Städte, Kreise und Kommunen
  • Behörden, Nachgeordnete Behörden, Kammern, Zentren

Branchen- und Technologieschwerpunkte

  • Bauwirtschaft
  • Energietechnik
  • Keramik
  • Mikrosystemtechnik, physikal. Technik
  • Neue Werkstoffe
  • Transport und Verkehr
  • Umwelttechnik
 

Leistungsangebot nach Themenfeldern

Umwelt und Energie in der EU (Politik, Programme)

Entwicklung und Optimierung von Materialien, Komponenten und Systemen für den Einsatz in der Energietechnik

Forschungs- und Technologieförderung der EU

Entwicklung energiesparender, neuer Techniken und Konzepte

Grenzüberschreitender Technologie-Transfer und Technologie-Kooperationen

Erschließung regenerativer Energiequellen, insbesondere der Sonnenenergie